WARNUNG: SUCHTGEFAHR!
Bevor du weiter liest oder gar überlegst, mit dem MANTRAILEN zu beginnen, lies bitte unbedingt diesen Warnhinweis!
MANTRAILEN macht einfach wahnsinnig GLÜCKLICH!
Dein Hund wird es lieben, seine Nase zu benutzen, kontrolliert zu „jagen“ und immer kompliziertere Geruchsrätsel zu lösen.
Du wirst es lieben, die faszinierenden Fähigkeiten deines Hundes auf dem Trail und seinen Stolz nach dem Finden zu spüren.
Ihr werdet es lieben, den Flow zu erleben und immer mehr zu einem Team zu werden, das sich gegenseitig wertschätzt, jeden Trail gemeinsam rockt und sich anschließend gemeinsam freut.
Wenn du jetzt trotzdem weiter liest:
Willkommen bei uns! Willkommen bei den Mantrailing Freaks Frankenpfalz!

Im Folgenden findest du einige Informationen rund ums MANTRAILEN.
„Ich rieche was, das du nicht siehst…“
Was ist Mantrailen?
Mantrailen bedeutet, der Geruchsspur eines Menschen zu folgen. Ein Mantrailer sucht immer genau die zu einer Geruchsprobe passende Person oder zeigt an, dass sich diese Person nicht an einem Ort befunden hat.
Was ist Pettrailen?
Pettrailen bedeutet, der Geruchsspur eines Tieres zu folgen. Die Ausbildung eines Pettrailers ähnelt der eines Mantrailers und unsere Hunde werden z.T. dual ausgebildet.
Kann mein Hund mantrailen?
Grundsätzlich kann jeder Hund mantrailen, der laufen und riechen kann – auch deiner! Natürlich gibt es schwere Erkrankungen, die jede Belastung verbieten. Abgesehen davon findet sich aber für jeden Hund, egal ob Welpe oder Senior, ambitionierter Jäger, Angsthund oder Hibbelhund der richtige Weg beim Trailen. Gerade für besondere Hunde liegt im Mantrailen oft eine therapeutische Chance.
Wie gut können Hunde riechen?
Hunde riechen ca. 1 Millionen x besser als wir Menschen. Über bewegliche Nasenmuscheln können sie bestimmen, aus welcher Richtung ein Geruch kommt und extrem viele Rezeptoren und ein großes Riechhirn ermöglichen eine unvorstellbare Riechleistung. Auf dem Trail bestimmen Hunde die Spurrichtung über das Spuralter und nehmen dabei einen Altersunterschied von fünf Sekunden wahr.


Was riechen Hunde beim Mantrailen?
Mantrailer suchen nach dem Individualgeruch des Menschen, der durch dessen Genetik und Lebensgewohnheiten bestimmt wird. Dieser lässt sich nicht überdecken. Der Verlust von ca. 50000 Hautzellen pro Minute, Schwitzen und Ausatmen sorgen für Geruchspartikel, die sich mit dem Wind verteilen, sich in Feuchtigkeit, Pflanzen und Unebenheiten verfangen und durch Bakterien verändert werden.
Wie arbeiten Hunde beim Mantrailen?
Hunde arbeiten mit ihrer Nase dort, wo der Geruch ist. Mit zunehmender Erfahrung lernt der Mantrailer, Geruchsbilder zu interpretieren und entwickelt Lösungsstrategien für schwierige Geruchsrätsel. Dabei darf jeder Hund seine individuellen Stärken ausbauen.
Wie anstrengend ist Mantrailen?
Sehr anstrengend!
Mantrailende Hunde schnüffeln bis zu 400 x pro Minute. Das bedeutet eine extreme Muskelarbeit, durch die die Körpertemperatur auf bis zu 41°C ansteigt. Zusätzlich laufen und springen die Hunde – teilweise durch unwegsames Gelände – und erbringen eine beachtenswerte mentale Leistung. Das Mantrailen ist eine artgerechte Auslastung für deinen Hund, die ihn nicht aufputscht.
Was motiviert Hunde zu trailen?
Mantrailen ist Jagen und damit intrinsisch motiviert. Auf dem Trail kommt es zu einer Dopaminausschüttung, die Erregung und Euphorie verursacht.
Am Ende der Jagd wartet die Beute – unsere Belohnung – die extrinsische Motivation. Die führt zur Endorphinausschüttung und erzeugt Glück und Entspannung.
Was lernt mein Hund beim Mantrailen?
Dein Hund lernt zunächst das Prinzip des Mantrailens, nämlich immer nach der zur Geruchsprobe passenden Person zu suchen. Im Verlauf des Trainings werden sich seine Such- und Lösungsstrategien immer mehr verfeinern und verbessern. Außerdem lernt er, Entscheidungen zu treffen und diese selbstbewusst zu vertreten, nicht aufzugeben, auch wenn es schwierig wird, und fokussiert und konzentriert zu arbeiten, manchmal auch in Anwesenheit ablenkender oder gruseliger Reize.

Das hört sich super an?






